Hauptnavigation überspringen

Endlich kann gebaut werden – Neubaugebiet „Am Truckenbrunnen“ freigegeben


Spiesen-Elversberg. In einer kleinen Feierzeremonie hat Bürgermeister Reiner Pirrung das Wohngebiet „Am Truckenbrunnen" für die Öffentlichkeit freigegeben. Ab sofort kann gebaut werden, einige Bauwillige begannen mit ersten Arbeiten unmittelbar danach. Insgesamt sind es 70 Bauplätze die nun in den Straßen „Im Eichenwald", „Holzgehäu", „Unterm Hungerpfuhl" und „Zum Rödgestal" zur Verfügung stehen. „Wenn man es genau nimmt", so Pirrung in Anwesenheit von Ratsmitgliedern und Vertretern der beteiligten Firmen, „könnten wir heute 20-Jähriges feiern, denn die ersten Überlegungen für diesen Wohnpark gehen auf das Jahr 1998 zurück". Endgültiges Baurecht in Form eines Bebauungsplanes wurde aber erst 2012 geschaffen und die Arbeiten für Kanal, Straßen, Infrastruktur begannen im Herbst 2016. Und auch danach hatte das Baugebiet mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Notwendige Geländemodellierung, überproportional ansteigende Straßen, das Laichen der Kreuzkröten, Altlastenfunde und nicht zuletzt die Starkregenereignisse der vergangenen Wochen brachten immer wieder den Zeitplan durcheinander. Es bedurfte bis zur jetzigen Fertigstellung am Ende überdimensionaler Anstrengungen, weshalb der Rathauschef besonders große Dankeschöne und viel Lob im Köcher hatte. Seinen Mitarbeitern im Bau- und Umweltamt, der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), den planenden Ingenieurbüros, den Vermessern, den ausführenden Baufirmen und letztens auch den Anwohnern und wartenden Bauherrschaften galt sein Dank. „Das konnte nur in einer großen Gemeinschaftsleistung bewerkstelligt werden", meinte dann auch LEG-Prokurist Heinz-Peter Klein, der sich als Treuhänder für das große Vertrauen seitens der Gemeinde bedankte. Zehn erste Häuslebauer haben Bauanträge eingereicht, sie nutzen die Zeit über den Sommer für die Rohbauerstellung. 16 Gemeindegrundstücke sind derzeit in der Vermarktung. Die Bewerberliste ist geschlossen, die Exposés versandt. Bis Ende August könnte die Zuteilung erfolgen. Gemeinde und Bürgermeister erwarten in diesem Jahr eine rege Bautätigkeit im fünf Millionen teuren Truckenbrunnen. Bis Jahresende werden dann das angrenzende Gewerbegebiet und der Verkehrskreisel auf der L 243 am Ortseingang fertiggestellt sein.