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Pensionär in spe oder Sp-E?


Spiesen-Elversberg. Vor wenigen Tagen jährte sich die Amtszeit von Bürgermeister Reiner Pirrung zum 14. Male. Im Herbst 2019 gibt er planmäßig das Amt auf, wie jetzt am Rande einer CDU-Tagung bekannt wurde. Dort unterrichtete Pirrung seine Parteikollegen: „Meine Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Spiesen-Elversberg endet am 30. September 2019. Dann bin ich 64 und gehe in den Ruhestand." Zwar könnte der Verwaltungschef nach den rechtlichen Vorgaben des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes (KSVG) am 26. Mai nächsten Jahres gleichzeitig mit der Kommunalwahl nochmal antreten, allerdings nur noch für maximal vier Jahre. Denn hier würde die Vorgabe des KSVG greifen, wonach man mit 68 Jahren ausscheiden muss.

Erfolgreiche Zeit mit erfolgreichen Projekten

Zum jetzigen Zeitpunkt schon ein Fazit seiner Amtszeit zu ziehen, halte er für verfrüht, wie der Rathauschef anmerkt. Er verweist aber auf eine Vielzahl von Projekten, die er in Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung umgesetzt hat. Genannt wurden die Komplettsanierung der Pestalozzischule in Elversberg, der Neubau der Kindertagesstätte in Spiesen, die umfassenden Kanal- und Straßenerneuerungen, Kulturereignisse wie die Musikfestspiele Saar mit Nigel Kennedy etwa, der Kunstrasenplatz an der Kaiserlinde aber auch die Blumenaktion „Spiesen-Elversberg floriert". In diese 14-jährige Amtsperiode fielen auch das Centrum für Freizeit und Kommunikation der Lebenshilfe, die Ursapharm-Arena der Sportvereinigung Elversberg (SVE) oder die Tierklinik Elversberg, die alle den Namen der Gemeinde überregional bekannt machen. Mit Stolz berichtet der Bürgermeister vom gerade fertig gestellten Neubaugebiet „Am Truckenbrunnen". Eine „große Leistung für eine kleinere Gemeinde wie wir" war seine Aussage bei der Eröffnung. „Ich fühle mich in Spiesen-Elversberg sehr wohl und die Arbeit als Gemeindeoberhaupt macht mir viel Freude", bekundete der „Pensionär in spe" im doppeldeutigen Sinne des Wortes und bekräftigte den ungebrochenen Einsatz und das Engagement für seine Kommune in dem verbleibenden eineinviertel Jahr.