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Erneut Eichenprozessionsspinner im Gemeindegebiet


Nach dem vermehrten Auftreten des für Menschen nicht ungefährlichen Schädlings im letzten Jahr sind jetzt erste Hinweise auf erneute Nester des Eichenprozessionsspinners bei der Gemeindeverwaltung eingegangen. Soweit gemeindeeigene Flächen betroffen sind, werden diese durch von der Gemeinde beauftragte Fachfirmen entfernt oder die entsprechenden Bereiche abgesperrt und mit Warnhinweisen versehen. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Entfernung der Gespinste des Eichenprozessionsspinners auf privaten Wegen und Flächen dem jeweiligen Grundstückseigentümer obliegen.

Ferner wird um Beachtung der nachfolgenden Schutzmaßnahmen des Saarforst Landesbetriebes gebeten:
•Vermeiden Sie den Kontakt mit den Raupen und Gespinsten, halten Sie Abstand, setzen Sie sich nicht in der Nähe auf den Boden.
•Tragen Sie Schutzkleidung, wenn Sie sich beruflich in befallenen Gebieten aufhalten müssen.
•Auf Holzernte und Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester erkennbar sind.
•Nach Kontakt mit den weißen Raupenhaaren betroffene Körperstellen gründlich abspülen und Kleidung auf mindestens 60 Grad Celsius waschen.
•Treten Beschwerden auf, sofort den Arzt konsultieren und auf die Raupenhaare hinweisen.
•Gespinstnester und Raupen nicht selbst entfernen, abflammen oder abspritzen - dabei werden die Gifthaare nur aufgewirbelt und verbreitet. Beauftragen Sie einen staatlich anerkannten Schädlingsbekämpfer oder entsprechend ausgerüstete Baumpfleger.
•Haben sie einen Befall an öffentlichen Plätzen entdeckt? Informieren Sie die Gemeindeverwaltung unter 06821/791114