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Gedenken an die Opfer der Schlacht von Spichern


Neun Grabplatten sind als Gedenkstätte vor Jahren auf dem ehemaligen Friedhof in der Neunkircher Straße zusammengefasst worden. Sie gehörten zu Gräbern von Opfern aus der Schlacht von Spichern, die der Überlieferung nach in einem Heinitzer Notlazarett verstarben und an verschiedenen Orten in Elversberg ihre letzte Ruhe fanden. Am 6. August 1870 bekriegten sich Deutsche und Franzosen auf der Spicherer Höhe kurz vor den Toren Saarbrückens, beide Seiten mussten herbe Verluste hinnehmen. Im nächsten Jahr jährt sich dieses Kriegsereignis zum 150. Mal.

Zum Jahrestag hatten sich auch heuer wieder rund 30 Personen von jenseits und diesseits der Grenze eingefunden. Sie kommen seit 2006 auf Einladung des Elversberger VdK Ortsverbandes unter dem Vorsitzenden Hermann Linnebach an der Gedenkstätte zusammen. Darunter auch Bürgermeister Reiner Pirrung und für die Partnerschaften zuständige Beigeordnete der Stadt Forbach Carmen Harter-Houselle. Sowie die Vertreter des französischen Sozialverbandes ACVG aus Schoeneck, mit Marcel Kronenberger und Roland Willigsecker an der Spitze.